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Das Wort zum Tag

«Die Reichen können nicht auf einer Insel leben, die von Armut umspült ist.» Ayrton Senna, Formel-1-Legende

Christkindlimarkt Chur

Reicher Nino, armer Teufel

In der ältesten Stadt der Schweiz macht man keine halben Sachen. Ein Dauerbrenner ist der Christkindlimarkt, kein flüchtiges Ereignis.

Der Churer Christkindlimarkt startet am 25. November und hält bis einen Tag vor Heiligabend die Stellung. Das ist für die Marktfahrer kein Schleck. Kalte Füsse, klamme Finger, satte 29 Tage lang. Für Abhilfe sorgen heisse Marroni und dampfender Glühwein. Und ein guter Geschäftsgang.

Samiklaus im Dauereinsatz

Das Warenangebot ist gross und weihnachtlich eingefärbt. Da geht niemand mit leeren Händen nach Hause. Auf die Kinder wartet am Christkindlimarkt ein rauschendes Karussell. Auch in die Kunst des Kerzenziehens werden sie eingeweiht. Gleich mehrmals schaut der Samiklaus vorbei. Dazwischen wird musiziert und gesungen.

Nino Niederreiter passt

Der Markt hofft auf viele auswärtige Besucher. Auch Churer sind sehr gern gesehen, sesshafte oder heimwehgeplagte. Einer hat sich entschuldigt. Nino Niederreiter jagt in der NHL dem Puck hinterher. Dabei hätte er genug Geld, um den Christkindlimarkt in einem Drittel leerzukaufen. Er kassiert in Nashville vier Millionen Dollar im Jahr.

Unverkäuflich sind die ungezählten Sterne am Himmelszelt. Sie leuchten im Advent besonders hell und gehören jedermann, auch dem ärmsten Teufel.