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Das Wort zum Tag

«Für einen untalentierten Gar-Nichts war meine Karriere geil.» Stefan Angehrn, Boxer

Bergrennen Gurnigel

Mit Adrenalin getränkt

Am 10. und 11. September heulen sie wieder. Nicht Wölfe oder betrogene Ehefrauen: die Motoren. Am Gurnigel steigt das älteste Bergrennen des Kontinents.

Die Premiere 1910 entschied Edmond von Ernst für sich. Die Strecke führte von Dürrbach bis zum Hotel Gurnigelbad, der blaublütige Berner siegte in siebeneinhalb Minuten. 1920 erlebte das Rennen eine Neuauflage, drei Jahre später verfehlte der Sieger die Vierminutengrenze nur knapp.

Dernière 1931

1931 fand das Bergrennen Gurnigel zum vorläufig letzten Mal statt. In den folgenden Jahrzehnten geriet es mehr und mehr in Vergessenheit.

Auferstehung

1968 stieg das Bergrennen wie Phönix aus der Asche. Seine Auferstehung verdankte es dem Umstand, dass die Strasse Dürrbach-Gurnigelbad endlich den langersehnten Teerbelag erhielt. Auf einer Naturstrasse zu fahren, war längst aus der Mode gekommen.

130 Sachen

Die Fliehkraft ausser Gefecht setzend, blochen seither die besten Piloten mit rasanten 130 Sachen über die 3753 Meter lange Strecke, die einen Höhenunterschied von 314 Metern und eine maximale Steigung von 12,6 Prozent aufweist.

Moderate Preise

Das Spektakel am Gurnigel ist auch ohne XXL-Portemonnaie erschwinglich. Erwachsene sind ab 23 Franken dabei. Für so wenig Moos kommt man beim Fussball höchstens als Cornerflagge ins Stadion.

Heli und Taxi

Für Zuschauer, die ihren Körper mit Adrenalin tränken möchten, offeriert das umtriebige OK Helikopterflüge und Taxifahrten in Renngeschwindigkeit. Über und auf der Bergstrasse, die geschichtsträchtiger nicht sein könnte.

Weitere Infos zum rasanten Weekend unter gurnigelrennen.ch.