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Das Wort zum Tag

«Für einen untalentierten Gar-Nichts war meine Karriere geil.» Stefan Angehrn, Boxer

Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest

Agiert er minimal geschickt

250 Meter misst das Objekt im Durchmesser. Sechseckig ist es und 17,5 Meter hoch. Das Ding ist kein Landeplatz für Ausserirdische. Es gehört den Schwingern, die durch und durch geerdet sind.

Das temporäre Stadion steht in Pratteln. Pratteln im Basellandschaftlichen ist Austragungsort des Eidgenössischen 2022. 50 900 Zuschauer werden live dabei sein. Hunderttausende vor den Bildschirmen mitfiebern.

26. bis 28. August

Ausgetragen wird das Eidgenössische vom 26. bis 28. August. Es sind die Hornusser, die am Freitag das Fest eröffnen. Auch die Steinstösser haben in Pratteln ihren Auftritt. Lediglich die stärksten Männer bringen den 83,5 Kilo schweren Unspunnenstein ins Fliegen. Bei anderen siegt die banale Physik.

Rubel rollt

Die Bösen legen am Samstag los. Anschwingen ist um 8 Uhr, nach dem Singen des Schweizer Psalms. Nun gilt es ernst. Es geht um Ehr, Popularität und Siegermuni Magnus. Auch der Rubel wird rollen für den neuen König. Agiert er minimal geschickt an der Werbefront, liegt eine halbe Million drin. Ist er ein cleverer Bursche, sogar das Doppelte.

2019 in Zug

Vor drei Jahren triumphierte der Berner Christian Stucki. Im Schlussgang bezwang er Joel Wicki aus Sörenberg. Stucki besitzt kaum Chancen auf die Titelverteidigung. Der Zahn der Zeit nagt am 37-Jährigen, immer wieder plagen ihn Verletzungen. Doch einmal König, immer König. In Zug hat sich der Chauffeur ein Denkmal gesetzt.

Favorit Giger

Meistgenannter Favorit in Pratteln ist der Thurgauer Samuel Giger. In der Tat stellt sich die Frage, wer den Kraftmeier stoppen soll. Flattern seine Nerven nicht wie Jungvögel im Nest, wird er kaum zu bändigen sein. Samuel Giger ist athletisch eine Ausnahmeerscheinung. Im Sägmehl offenbart er keine Schwäche.

Auf Vordermann 

Joel Wicki, Adrian Walter, Nick Alpiger und Konsorten werden sich nicht kampflos geschlagen geben. Nach knallharter Vorbereitung treten sie in Pratteln in Bestform an. Einer, der Toggenburger Arnold Forrer, hat auch seinen Zungenschlag auf Vordermann gebracht. Der Schwingerkönig von 2001 überlässt nichts dem Zufall.

Nur einen Brienzer, Gammen oder Wyberhaken entfernt: die Homepage des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022.


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