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Das Wort zum Tag

«Für einen untalentierten Gar-Nichts war meine Karriere geil.» Stefan Angehrn, Boxer

Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest

Der Mann ohne Gendersternchen

Pratteln hat alle Erwartungen übertroffen. Das Fest wird Business Class sitzen in der Historie des Schwingsports.

Als Pratteln auserkoren wurde, waren die kritischen Wortmeldungen nicht weit. Das Eidgenössische in der Agglomeration, wo 40 Prozent Ausländer sind? Die Nörgler hatten Unrecht. Das Fest war gigantisch, die Stimmung einzigartig und herausragend der sportliche Gehalt.

Tragödie um Pirmin Reichmuth

Wo viel Licht ist, ist naturgemäss auch Schatten. Den Auftritt der russischen Folkloregruppe empfanden viele als deplatziert. Die Wildpinkler trübten das Bild, und der Fehlentscheid, der Pirmin Reichmuth den Schlussgang kostete, war eine Tragödie. Der unglückliche Kampfrichter dürfte noch einige Nächte mit sich hadern. In einem entscheidenden Moment hatte er nicht Tomaten, sondern eine ganze Ketchup-Fabrik auf den Augen.

König Wicki

Gewonnen wurde das Fest vom Sörenberger Joel Wicki. Die Innerschweiz ist aus dem Häuschen. Der Bann ist gebrochen, 36 Jahre nach Harry Knüsels Triumph in Sitten. Joel Wicki ist ein Mann ohne Gendersternchen. Er flickt Baumaschinen, geht jagen und auf Forellenpirsch.

In bester Erinnerung

Insgesamt 44 Schwinger holten den Kranz. Sie dürfen sich nun Eidgenossen nennen und werden Pratteln in bester Erinnerung behalten. Das Baselbiet kann Schwingen.

Die Schlussrangliste, schwarz auf weiss.